Samak Sundaravej

thailändischer Politiker; Ministerpräsident Jan. - Sept. 2008; Vorsitzender der Phak Palang Prachachon (People’s Power Party, PPP) ab 2007

* 13. Juni 1935 Bangkok

† 24. November 2009 Bangkok

Herkunft

Samak Sundaravej, 1935 in Bangkok als Sohn von Sewok Eak Phraya Bumrungrajabhariphan (Samien Sundaravej) und Khunying Bumrungrajabhariphan (Umphan Sundaravej) geboren, war chinesisch-aristokratischer Abstammung. Er hatte noch fünf Geschwister.

Ausbildung

S. studierte am St. Gabriel's College, am Assumption Commercial College und an der Thammasat University Rechtswissenschaft. Zusätzlich erwarb er Zertifikate der Chulalongkorn University und des Bryant & Stratton College.

Wirken

S. galt in Thailand als ultrarechter, lange Zeit dem Militär nahestehender Politiker und überzeugter Monarchist, der für seine "scharfe Zunge und Wutausbrüche" (Hbl., 25.-27.1.2008) bekannt war. Während seiner 40-jährigen Karriere hat er seine Gegner oft als Kommunisten und "Straßengangster" beschimpft und so auch selbst zur tiefen Spaltung des Landes beigetragen. Er begann seine politische Karriere 1968 mit dem Beitritt zur Democrat Party (DP) und führte bald deren abtrünnigen rechten Flügel an. 1973 wurde er erstmals als Abgeordneter ins Parlament gewählt, dem er mit Unterbrechungen bis 2000 angehörte. 1975/1976 war er stellv. Landwirtschaftsminister. Nach den Parlamentswahlen 1976 wurde er zum stellv. Innenminister im Kabinett von Seni Pramoj ernannt und schnell bekannt, weil ...